Am Mittwoch, den 15. April, führte die Hauptwache Hallein eine Brandeinsatzübung am Bauhof der Firma Baumeister Frank GmbH durch. Als Übungsszenario wurde ein Brand eines Diesel-Staplers angenommen, der sich rasch auf die Lagerhalle ausbreitete, in der sich das Fahrzeug befand.
Nach dem Eintreffen des Kommandofahrzeuges wurde umgehend eine erste Lageerkundung durchgeführt. Dabei konnte bereits ein dichter Rauchaustritt aus der Halle festgestellt werden. Zusätzlich meldeten anwesende Firmenangehörige eine vermisste Person, wodurch der Fokus der Einsatzkräfte zunächst auf der Menschenrettung lag.
Übungsleiter BI Alexander Sapciyan teilte die Einsatzleitung in zwei Abschnitte. Den ersten Einsatzabschnitt übernahm BI Michael Stangassinger, der das Tanklöschfahrzeug 1, die Drehleiter sowie das Rüstlöschfahrzeug führte. Der zweite Abschnitt unter der Leitung von BM Dominic Heidlmayr umfasste das Tanklöschfahrzeug 2 sowie das Löschfahrzeug.
Das Tanklöschfahrzeug 1 begann unmittelbar mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung in der stark verrauchten Lagerhalle unter schwerem Atemschutz. Um eine Ausbreitung des Brandes auf die angrenzende Bahnstrecke zu verhindern, wurde zusätzlich ein mobiler Wasserwerfer in Stellung gebracht. Aufgrund der potenziellen Gefährdung der am Dach installierten Photovoltaikanlage wurde die Drehleiter mit dem Wenderohr eingesetzt, um das Dach gezielt zu kühlen.
Parallel dazu stellte das Rüstlöschfahrzeug die Wasserversorgung für das Tanklöschfahrzeug 1 sicher. Dies erfolgte mittels Tragkraftspritze des Löschfahrzeuges über einen am Firmengelände gelegenen Löschwasserbehälter. Ein Atemschutztrupp des Rüstlöschfahrzeuges stand zudem als Reservetrupp bereit. Ergänzend wurde ein Außenangriff mit einem C-Hohlstrahlrohr durchgeführt, um die Leistungsfähigkeit der Wasserversorgung auch bei erhöhtem Wasserbedarf zu testen.
Das Tanklöschfahrzeug 2 sorgte für die erste Wasserversorgung der Drehleiter. In weiterer Folge übernahm dessen Atemschutztrupp die Brandbekämpfung im Innenangriff. Das Löschfahrzeug errichtete eine zusätzliche Wasserversorgung über eine zweite Tragkraftspritze von einem weiteren Löschwasserbehälter, um die Versorgung der Drehleiter langfristig sicherzustellen. Zusätzlich wurden am Vorplatz zwei Hohlstrahlrohre zum Schutz des Gebäudes positioniert.
Nach rund einer Stunde konnten sämtliche Übungsziele erfolgreich erreicht werden, woraufhin der Übungsleiter den Befehl „Zum Abmarsch“ gab. Im Anschluss fand eine kurze Nachbesprechung im Kreis der Gruppen- und Zugskommandanten statt. Anschließend bedankte sich Übungsleiter BI Alexander Sapciyan bei der gesamten Mannschaft für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.
Ein besonderer Dank gilt zudem dem Geschäftsführer der Baumeister Frank GmbH, Bmst. Ing. Johannes Frank, für die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes, das eine realitätsnahe Ausbildung ermöglichte, sowie für die anschließende Verpflegung der Einsatzkräfte.
Bei der Übung am 15. April durfte unser Ortsfeuerwehrkommandant BR Sebastian Wass, BI Christian Krautgartner nachträglich zum 50. Geburtstag gratulieren und ein Geschenk im Namen der gesamten Mannschaft überreichen.
Die Feuerwehr Hallein wünscht zum 50. Geburtstag Alles Gute.
Am Freitag, dem 10. April 2026, fand im Congresshaus Salzburg der 42. Landesfeuerwehrtag des Landesfeuerwehrverband Salzburg statt. Zahlreiche Feuerwehrmitglieder aus dem gesamten Bundesland sowie Ehrengäste und Vertreter aus Politik und befreundeten Organisationen nahmen an der Veranstaltung teil.
Im Rahmen des Landesfeuerwehrtages wurde ein umfassender Rückblick auf das vergangene Einsatzjahr präsentiert. Dabei standen insbesondere die vielfältigen Herausforderungen im Fokus, mit denen die Salzburger Feuerwehren konfrontiert waren. Neben Brandeinsätzen prägten vor allem technische Einsätze das Einsatzgeschehen.
Landeshauptfrau Mag. Karoline Edtstadler sowie das ressortzuständige Regierungsmitglied für das Feuerwehrwesen, Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek, BA, würdigten in ihren Ansprachen den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrfrauen und -männer. Auch der Hausherr, Bürgermeister der Stadt Salzburg Bernhard Auinger, der Präsident des Salzburger Gemeindeverbandes Ing. Manfred Sampl sowie der Feuerwehr-Vizepräsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes, BD DI Mario Rauch, hoben die große Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit im Bundesland Salzburg hervor.
Auch Landesfeuerwehrkommandant FVPräs Günter Trinker zog Bilanz über die Entwicklungen im Feuerwehrwesen und betonte die hohe Ausbildungsqualität sowie die starke Gemeinschaft innerhalb der Feuerwehren.
Traditionell wurden im Zuge des Landesfeuerwehrtages auch verdiente Persönlichkeiten für ihr besonderes Engagement im Feuerwehrwesen ausgezeichnet. Der Landesfeuerwehrverband Salzburg sowie der Österreichische Bundesfeuerwehrverband überreichten Urkunden und Ehrungen als Zeichen der Wertschätzung für langjährige und herausragende Leistungen.
Im Rahmen dieser Auszeichnungen wurde auch der Ortsfeuerwehrkommandant sowie Abschnittsfeuerwehrkommandant des Abschnittes 3 Tennengau, BR Sebastian Wass, mit dem Verdienstzeichen 3. Stufe des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (ÖBFV) geehrt. Diese Auszeichnung würdigt seinen langjährigen und besonderen Einsatz für das Feuerwehrwesen.
Für die feierliche musikalische Umrahmung sorgte die Militärmusik Salzburg. Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker bedankte sich herzlich für das eindrucksvolle Konzert im Rahmen des 42. Landesfeuerwehrtages.
Der 42. Landesfeuerwehrtag unterstrich einmal mehr die zentrale Rolle der Feuerwehren als tragende Säule der Sicherheit und des Katastrophenschutzes im Bundesland Salzburg.
Im Rahmen der wöchentlichen Übung am 9. April 2026 feierte unser langjähriger Kamerad OBM Christoph Gruber seinen 60. Geburtstag.
Christoph ist dem Feuerwehrwesen seit vielen Jahren treu verbunden, und für seine erbrachten Leistungen wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen und Medaillen geehrt. In seiner Ansprache ließ unser Löschzugskommandant, OBI Manfred Schörghofer, die beeindruckende Feuerwehrlaufbahn des Jubilars Revue passieren. Seit nunmehr 39 Jahren ist Christoph ein fester Bestandteil des Löschzug Bad Dürrnberg und zählt bis heute zu den engagiertesten und aktivsten Kameraden. Sein außergewöhnliches Engagement beschränkt sich dabei nicht nur auf das Feuerwehrwesen, sondern erstreckt sich ebenso auf zahlreiche weitere Aufgaben und Tätigkeiten innerhalb des Ortes, in denen er sich stets mit großem Einsatz einbringt. Verlässlichkeit ist eine seiner herausragenden Eigenschaften: Wenn Unterstützung benötigt wird, ist er zur Stelle. Dieses Verantwortungsbewusstsein und seine Einsatzbereitschaft hat er in einer Vielzahl von Funktionen im Feuerwehrdienst eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dazu zählen unter anderem seine
Tätigkeit als Mannschaftsvertreter, seine Funktion als Gruppenkommandant sowie seine langjährige Rolle als stellvertretender Löschzugskommandant in den Jahren von 2012 bis 2020.
Die Mitglieder des Löschzuges Bad Dürrnberg wünschen ihm weiterhin viel Glück und Gesundheit!