Die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Hallein wurde am Montag, dem 13. Juli 2026, um 09:11 Uhr zu einem Wald- bzw. Flurbrand am Adneter Riedl alarmiert.
Bereits bei der Anfahrt war für den Einsatzleiter eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Waldgebiet erkennbar. Aufgrund der Lage veranlasste er umgehend die Nachalarmierung eines zweiten Alarms für die Hauptwache sowie der benachbarten Freiwilligen Feuerwehr Adnet.
Die weitere Erkundung ergab, dass es im Bereich einer Aussichtsbank zu einem Flurbrand gekommen war, der sich bereits auf den umliegenden Waldboden ausbreitete. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges 1 rüstete sich sofort mit Löschrucksäcken aus und begab sich zu Fuß zur rund 200 Meter entfernten Einsatzstelle, um unverzüglich mit den ersten Löschmaßnahmen zu beginnen.
Zeitgleich errichteten die Mannschaften der Tanklöschfahrzeuge 1 und 2 eine Löschleitung bis zum Brandherd. Das Rüstlöschfahrzeug stellte die Wasserversorgung sicher und verlegte hierfür eine Zubringerleitung von einem nahegelegenen Hydranten zu den Tanklöschfahrzeugen. Mit dem Versorgungsfahrzeug 2 (Pick-up) wurde zusätzliches Material zur Brandbekämpfung an die Einsatzstelle transportiert.
Der Brand wurde zunächst mittels zweier D-Rohre bekämpft. Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Waldboden mit zwei C-Hohlstrahlrohren intensiv gewässert, um verbliebene Glutnester abzulöschen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Anschließend wurde der Waldboden mit spezieller Waldbrandausrüstung aufgegraben, sodass versteckte Glutnester freigelegt und gezielt abgelöscht werden konnten. Zusätzlich musste ein brennender Wurzelstock mithilfe einer Kettensäge entfernt werden, um auch in diesem Bereich eine vollständige Brandbekämpfung sicherzustellen.
Die Freiwillige Feuerwehr Adnet unterstützte die Einsatzkräfte aus Hallein bei der Wasserversorgung sowie bei den anschließenden Aufräumungsarbeiten.
Dank der schnellen Wahrnehmung der Rauchentwicklung durch die Anruferin und des raschen sowie koordinierten Eingreifens der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert und größerer Schaden abgewendet werden.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, TLFA 4000, RLFA 2000, VFA
Ausgerückte Mannschaft: 25
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Freiwillige Feuerwehr Adnet mit 28 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein
Von 26. bis 27. Juni 2026 fand in der Südtiroler Gemeinde Ritten, genauer gesagt in Klobenstein, hoch über Bozen der 29. Südtiroler Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Bronze und Silber statt.
Der Bewerb fand in der Ritten Arena statt. Die Feuerwehr Lengmoos/Klobenstein schaffte dabei optimale Rahmenbedingungen für die 182 aktiven Bewerbsgruppen aus Südtirol und einer großen Anzahl an Gästegruppen aus verschiedenen Ländern.
Eine Gruppe davon war die Bewerbsgruppe der Feuerwehr Hallein, welche sich bereits zwei Wochen vorher beim Bezirksbewerb in Anif-Niederalm auf dieses großartige Event in Südtirol vorbereitete.
Unsere Gruppe trat in den Wertungsklassen Gäste Bronze A und Silber A an. Dabei konnten sie in Bronze A den 41. und in Silber A den 55. Rang in einem dicht gedrängten Bewerberfeld erlangen.
Die gemeinsame Anreise der Bewerbsgruppen aus Oberalm, Adnet, Grödig, Hallein und Bezirk Tennengau erfolgte mit zwei Bussen von Schwab Reisen.
Auch unser Ortsfeuerwehrkommandant BR Sebastian Wass reiste an diesem Wochenende in das schöne Südtirol und begleitete unsere Bewerbsgruppe über das Wochenende hinweg.
Die Teilnehmer der Bewerbsgruppe Hallein:
Dieser Bewerb und die daraus gewonnenen Erfahrungen und Erlebnisse bleiben mit Sicherheit lange in Erinnerung unserer Teilnehmer.
Neben zahlreichen anderen Bewerbsgruppen aus dem Bezirk Tennengau und aus Salzburg reiste auch die Bewerbsgruppe des Bezirkes Tennengau nach Klobenstein.
Drei Mitglieder der Feuerwehr Hallein sind Bestandteil dieser Gruppe. Sie erreichten in der Wertungsklasse Gäste Bronze B den 21. Rang.
Teilnehmer der Bewerbsgruppe Bezirk Tennengau:
Gratulation zur erfolgreichen Absolvierung dieses Bewerbes und dem erlangen der beiden Südtiroler Leistungsabzeichen.
Am 18. und 24. Juni 2026 führte unsere Mannschaft gemeinsam mit dem Roten Kreuz Hallein zwei realitätsnahe Verkehrsunfallübungen durch. Um eine möglichst effiziente Einsatzabwicklung zu trainieren und die Abläufe unter nahezu realen Bedingungen zu festigen, wurden beide Übungen in Zugstärke abgearbeitet.
Übungsannahme war jeweils ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug von der Straße abgekommen und in einer Böschung zum Stillstand gekommen war. Aufgrund der Nähe zur Salzach sowie der steilen Geländebeschaffenheit stellte die Einsatzsituation besondere Anforderungen an die eingesetzten Kräfte. Neben der raschen Hilfeleistung galt es vor allem, die eigene Sicherheit sowie die Sicherheit der dargestellten Verletzten jederzeit zu gewährleisten.
Das zentrale Übungsziel lag in der schnellen, aber dennoch gut überlegten und sicheren Rettung der verletzten Personen. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem Roten Kreuz Hallein gelegt. Da die Verletzendarsteller selbst aus den Reihen des Roten Kreuzes stammten und realitätsnah geschminkt wurden, konnte die Übung unter besonders authentischen Bedingungen durchgeführt werden.
Zu den wesentlichen Aufgaben zählten das Absichern der Einsatzstelle, das Sichern des Unfallfahrzeuges, die Betreuung und Versorgung der Verletzten, die enge Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sowie die schonende Rettung der Personen aus dem Fahrzeug.
Beide Übungen zeigten einmal mehr, wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Rettungsorganisation bei Verkehrsunfällen ist. Durch die gemeinsame Ausbildung konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt, Abläufe optimiert und die Zusammenarbeit für den Ernstfall weiter gestärkt werden.
Wir bedanken uns beim Roten Kreuz Hallein herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit, die professionelle Unterstützung und die engagierte Mitwirkung bei beiden Übungen. Durch die gemeinsame Vorbereitung und Durchführung konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen und die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen weiter vertieft werden.
Die Leube Zement GmbH aus Hallein wurde vom Österreichischen Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV) mit dem Award „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber 2026“ ausgezeichnet.
Unser Ortsfeuerwehrkommandant freute sich, die Auszeichnung gemeinsam mit weiteren Vertretern der Salzburger Feuerwehr an den CEO der Leube Zement GmbH, Mag. Heimo Berger, überreichen zu dürfen.
Die Firma Leube ist seit vielen Jahren ein verlässlicher und wichtiger Partner der Feuerwehren im Tennengau auf darüber hinaus. Durch die Unterstützung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich im Feuerwehrdienst engagieren, leistet das Unternehmen einen wertvollen Beitrag zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und damit zur Sicherheit der Bevölkerung.
Wir gratulieren der Leube Zement GmbH herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und bedanken uns für die langjährige, hervorragende Zusammenarbeit.