Übungsart: Brandübung
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLFA 3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg
Übungsleiter: LM Jan Salmhofer
Übungsannahme der wöchentlichen Übung am Donnerstag den 15. Oktober 2026 war der Brand einer Skihütte in der Nähe des Schlepplifts am Dürrnberg. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hütte gemäß Übungsannahme bereits in Vollbrand.
Der Tank Dürrnberg rückte bis auf 200 Meter an die Einsatzstelle vor und begann dort mit dem Verlegen einer Löschleitung. Parallel dazu wurde eine Person vom Balkon der Hütte gerettet. Nach dem vollständigen Verlegen der Löschleitung konnte die Brandbekämpfung mit zwei C-Hohlstrahlrohren begonnen werden.
Die Pumpe Dürrnberg legte vom mehr als 400 Meter entfernten Hydranten eine Zubringerleitung in Richtung Tank Dürrnberg. Aufgrund der Steigung wurde zusätzlich eine Tragkraftspritze eingesetzt. So konnte die Höhendifferenz von mehr als 50 Metern zwischen Hydrant und Einsatzstelle mithilfe der Tragkraftspritze, der Pumpe Dürrnberg und der Einbaupumpe des Tank Dürrnberg überwunden werden.
Im Verlauf der Übung wurde eine weitere Person als vermisst gemeldet. Ein Suchtrupp rückte umgehend mit einer Wärmebildkamera aus und konnte die vermisste Person nach kurzer Zeit retten. Nach erfolgreicher Brandbekämpfung und Personenrettung war das Übungsziel erreicht. Die Kräfte des Löschzugs konnten wieder einrücken.
Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, fand die von der Bezirkshauptmannschaft Hallein organisierte Katastrophenhilfsübung TENT 26 (Tennengauer Einsatz Netzwerk Training) statt. Neben den Feuerwehren Adnet, Krispl, Puch und Oberalm war auch die Feuerwehr Hallein mit ihrem Sonderdienst Wasser- und Tauchdienst an der Übung beteiligt.
Eine der Aufgaben der Feuerwehr Hallein bestand darin, ein Fahrzeug, das infolge einer fiktiven Flutwelle in den Wiestalstausee gespült worden war, sowie dessen Fahrer zu lokalisieren und zu bergen. Darüber hinaus mussten mehrere Personen, die sich am gegenüberliegenden Ufer befanden, mithilfe der Feuerwehrboote gerettet und in Sicherheit gebracht werden.
Der Tauchdienst der Feuerwehr Hallein stellte hierfür einen Tauchtrupp, der im Bereich der Staumauer nach dem versunkenen Fahrzeug suchte. Dabei konnte eine Person (Dummy) im Fahrzeug lokalisiert und gerettet werden. Anschließend wurde das Fahrzeug mithilfe eines Hebeballons und der Kranseilwinde des Schweren Rüstfahrzeuges aus dem See geborgen. Während der gesamten Tauchmaßnahmen wurden die Arbeiten durch das Jet-Boot der Feuerwehr Hallein abgesichert.
Zeitgleich war die Besatzung des Feuerwehrrettungsbootes damit beschäftigt, mehrere Personen zu retten und über den Wiestalstausee zu transportieren.
Aufgrund des Umfangs der Katastrophenhilfsübung wurde durch das Einsatzleitfahrzeug des Bezirksfeuerwehrkommandos Tennengau eine technische Einsatzleitung eingerichtet. Um die verschiedenen Szenarien effizient abarbeiten zu können, wurde die Übung in mehrere Einsatzabschnitte unterteilt. Einer dieser Abschnitte wurde vom Ortsfeuerwehrkommandanten und AFK 3 Tennengau, BR Sebastian Wass, geleitet.
Das Kommandofahrzeug der Feuerwehr Hallein unterstützte die Einsatzleitung im Einsatzabschnitt Wiestalstausee. Dabei übernahm die Besatzung die Führungsunterstützung sowie die Lageführung für den zuständigen Einsatzabschnittskommandanten.
Innerhalb von rund vier Stunden konnten insgesamt 70 Übungsdarsteller lokalisiert, gerettet und versorgt werden.
Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit und die Abläufe zwischen den beteiligten Blaulicht- und Einsatzorganisationen sowie der Bezirkshauptmannschaft Hallein zu stärken und weiter zu vertiefen. Insbesondere die Koordination der verschiedenen Einsatzkräfte und die Kommunikation zwischen den einzelnen Organisationen standen dabei im Mittelpunkt.
Die Feuerwehr Hallein bedankt sich bei allen beteiligten Behörden und Einsatzorganisationen für die gute Zusammenarbeit und die erfolgreiche Durchführung dieser Übung.
Am 09. Oktober 2026 wurde die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Hallein um 16:27 zu einem Brand eines PKW-Anhängers auf der Tauernautobahn A10 Richtung Villach alarmiert.
Das Ladegut eines PKW-Anhängers stand in Brand. Bei den ersten Löschversuchen durch die Polizei konnte mittels Feuerlöscher der Brand weitgehend eingedämmt werden. Bei dem brennenden Ladegut handelte es sich um Kartonagen und Holzpaletten. Anschließend wurden die Nachlöscharbeiten durch die Mannschaft des Tank 1 (TLFA 3000) durgeführt und das Ladegut vom Anhänger entfernt.
Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten konnten die Einsatzkräfte wieder in die Feuerwehr einrücken.
Ausgerückte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, VRFA-Tunnel
Eingesetzte Mannschaft: 19
Einsatzleiter: HBI Gerald Lindner
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein
Polizeiinspektion Hallein
Übungsart: Brandübung
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLFA 3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg
Übungsleiter: HLM Markus Putz
Am 08.10.2026 führte der Löschzug Bad Dürrnberg eine Einsatzübung mit dem Szenario eines Brandes im Technikraum des Kurhotels St. Josef durch.
Nach dem Ausrücken gemäß Standardeinsatzregel führte der Gruppenkommandant des Tank Dürrnberg (TLFA 3000) die erste Lageerkundung durch. Dabei wurde festgestellt, dass der Rauchmelder im Technikraum ausgelöst hatte. Der Atemschutztrupp des Tank Dürrnberg rückte daraufhin umgehend zur angenommenen Brandbekämpfung in den betroffenen Bereich vor.
Der Innenangriff erfolgte mittels C-Hohlstrahlrohr. Bei der Durchsuchung des betroffenen Raumes wurde eine bewusstlose Person aufgefunden, welche rasch aus dem verrauchten Bereich gerettet und zur weiteren
Versorgung übergeben wurde. Die Besatzung der Pumpe Dürrnberg (LFA) stellte die Wasserversorgung für das Tanklöschfahrzeug sicher.
Parallel dazu wurde von außen mit der Brandbekämpfung begonnen. Im Technikraum wurden zahlreiche Chemikalien aufgefunden, die in weiterer Folge aus dem Gebäude gebracht wurden.
Nach Abschluss der Menschenrettung und der Brandbekämpfung sowie der Sicherstellung der Chemikalien konnte das Gebäude in der Übungsannahme druckbelüftet werden. Das Übungsziel konnte somit erreicht
werden.
Anschließend erfolgte eine Begehung des Hauses, um allen Kameraden einen Überblick über die Liegenschaft zu ermöglichen. Die Zugs- und Gruppenkommandanten konnten sich zusätzlich intensiv mit
der Brandmeldeanlage sowie den Gebäudeplänen beschäftigen.
Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen des Kurhotels St. Josef, allen voran der Verwaltungsdirektorin Nadine Hillinger sowie den Brandschutzbeauftragten, die die Durchführung dieser Übung ermöglicht und die notwendigen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben.