Am 30. September 2026 fand im Feuerwehrabschnitt 3 Tennengau eine gemeinsame Abschnittsübung statt. Ziel der Übung war es, das Zusammenwirken der Feuerwehreinheiten im Abschnitt zu trainieren und die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte unter realitätsnahen Bedingungen zu festigen. An der Übung beteiligten sich die Feuerwehr Hallein, der Löschzug Bad Dürrnberg sowie die Betriebsfeuerwehr AustroCel.
Als Annahme wurde ein Brandereignis in der Landesberufsschule Hallein im Bereich des E-Traktes dargestellt. Nach mehreren ausgelösten Brandmeldern wurde beim Eintreffen der Einsatzkräfte festgestellt, dass sich noch mehrere Personen in einer Werkstätte vermisst befanden. Zusätzlich galt ein Techniker, der sich zu Arbeiten auf dem Dach befand, als vermisst. Aufgrund der Lage bestand die Gefahr einer Ausbreitung des Brandes auf den Dachbereich.
Die Einsatzschwerpunkte lagen auf der Menschenrettung und Brandbekämpfung. Mehrere Einsatzkräfte gingen dabei unter Atemschutz zur Personensuche und Brandbekämpfung vor. Gleichzeitig wurden im Außenbereich weitere Löschmaßnahmen durchgeführt. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurden an verschiedenen Stellen Saugstellen errichtet und betrieben und die Löschwasserversorgung zu den eingesetzten Tanklöschfahrzeugen aufgebaut. Auch ein Atemschutz-Sammelplatz wurde errichtet.
Durch die gemeinsame Abarbeitung der Einsatzaufträge konnte vor allem das Zusammenspiel der Feuerwehren im Abschnitt 3 Tennengau sowie die Zusammenarbeit der einzelnen Einsatzkräfte und Führungsebenen geübt und weiter gefestigt werden.
Einsatzart: Technischer Einsatz
Eingesetzte Fahrzeuge Löschzug: TLFA-3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg,
Einsatzleiter: OBI Manfred Schörghofer
Weitere Kräfte: Polizeiinspektion Hallein, Rotes Kreuz Hallein
Am Sonntag, dem 27. September, wurde der Löschzug Bad Dürrnberg während des Kirchganges zur Ausrückung anlässlich des Erntedankfestes zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall alarmiert.
In einer Kurve der Landesstraße war ein Motorradlenker zu Sturz gekommen. An der Einsatzstelle wurden ausgelaufene Betriebsmittel vorgefunden. Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt und vor Ort vom Roten Kreuz versorgt. Die ausgelaufenen Betriebsmittel wurden umgehend gebunden. Während des Einsatzes war die Straße zumeist einspurig befahrbar. Geschulte Kräfte des Löschzuges regelten den Verkehr.
Nach dem Räumen der Unfallstelle und dem Verladen des defekten Motorrads gab die Polizei die Straße wieder frei. Die Kräfte des Löschzuges konnten einsatzbereit einrücken.
Am Mittwoch, den 23. September 2026, wurde die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hallein um 19:45 Uhr während einer laufenden Übung zu einem Zimmerbrand im Ortsteil Burgfried alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Übungsadresse konnte eine starke Rauchentwicklung aus einem geöffneten Fenster im ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses festgestellt werden. Auch auf der Gebäuderückseite war im Bereich eines Balkons eine Rauchentwicklung sichtbar.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten traf das Rüstlöschfahrzeug als erstes wasserführendes Fahrzeug an der Einsatzstelle ein. Der Atemschutztrupp des Rüstlöschfahrzeuges begab sich umgehend mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung in die Wohnung.
Durch das rasche und richtige Handeln eines Hausbewohners, der bereits erste Löschversuche unternommen hatte, konnte der Brand bereits weitgehend eingedämmt werden. Als Brandobjekt wurde eine Waschmaschine im Badezimmer festgestellt.
Parallel zur Brandbekämpfung wurde am geöffneten Fenster mittels Kombileiter eine Anleiterbereitschaft für den eingesetzten Atemschutztrupp hergestellt. Aufgrund der vorhandenen Abluftöffnung konnte zudem unmittelbar mit der Druckbelüftung des Gebäudes begonnen werden, um die weiteren Einsatzmaßnahmen zu erleichtern.
In weiterer Folge wurden die Atemschutztrupps des Tanklöschfahrzeuges 1 und des Tanklöschfahrzeuges 2 zur Unterstützung beim Entfernen der Waschmaschine sowie für weitere Kontrollmaßnahmen eingesetzt. Der Atemschutztrupp des Löschfahrzeuges wurde als Sicherungstrupp bereitgestellt.
Nach Abschluss der Kontrollmaßnahmen mittels Wärmebildkamera und der Freigabe durch die Polizei konnte die Einsatzstelle an die Hausbewohner übergeben werden.
Ein Hausbewohner, der zuvor erste Löschversuche durchgeführt hatte, wurde vom Roten Kreuz mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.
Nach rund einer Stunde konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und wieder in die Feuerwehr einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
Fahrzeuge: KDOFA, KDTFA, TLFA 3000, DLA(K) 23-12, RLFA 2000, TLFA-4000, LFA
Ausgerückte Mannschaft: 37
Einsatzleiter: BR Sebastian Wass
Weiters:
Rotes Kreuz Hallein mit Einsatzleiter
Polizeiinspektion Hallein
Übungsart: Brandübung
Eingesetzte Fahrzeuge LZ: TLFA 3000 Tank Dürrnberg, LFA Pumpe Dürrnberg
Übungsleiter LZ: OBI Manfred Schörghofer
Weitere Kräfte: Löschzug Au (FF Berchtesgaden), Löschzug Scheffau (FF Marktschellenberg)
Am Mittwoch, dem 23. September 2026, fand die diesjährige Gemeinschaftsübung des Löschzugs Bad Dürrnberg mit den benachbarten bayerischen Löschzügen Au (FF Berchtesgaden) und Scheffau (FF Marktschellenberg) statt. Übungsort war eine Landwirtschaft im Bereich Resten (Au). Als Übungsannahme galt ein Brand in einer landwirtschaftlichen Remise.
Unmittelbar nach dem Eintreffen begannen die Kameraden des Löschzugs Au mit der Brandbekämpfung sowie der Suche und Rettung von Personen. Die Mannschaft von Tank Dürrnberg unterstützte den Löschzug Au bei der Brandbekämpfung und Personenrettung. Außerdem stellte sie mit Tank Dürrnberg die weitere Wasserversorgung sicher.
Weitere Kameraden des Löschzugs Au und der Löschzug Scheffau bauten mit Unterstützung der Pumpe Dürrnberg die Wasserversorgung vom mehr als 500 Meter entfernten Hydranten auf. Kurz darauf befreiten die Kräfte des Löschzugs Bad Dürrnberg eine eingeklemmte Person mithilfe von Hebekissen.
Nach erfolgreicher Brandbekämpfung und Personenrettung wurde das Gebäude abschließend druckbelüftet. Gerade bei solchen Übungen zeigt sich erneut, wie wichtig die gegenseitige Hilfeleistung unter den Feuerwehren ist. Die Zusammenarbeit funktioniert und bewährt sich auch über die Landesgrenzen hinweg.