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Friday 26. May 2017 14:41

LKW-Brand auf der A10

 

Um sich kurz frisch zu machen, legte ein rumänischer LKW-Lenker am  Freitagnachmittag den 26. Mai 2017 am Autobahnparkplatz Bruderloch eine kurze Rast ein. Als er wieder zu seinem voll mit Möbel beladenen LKW-Zug zurückkehrte schlugen Flammen aus dem Motorraum, welche sich rasend schnell auf die Ladung ausbreiteten. Der Lenker konnte jedoch noch einige seiner persönlichen Gegenstände und Dokumente in Sicherheit bringen, darunter befand sich auch ein Campinggaskocher mit einer 500g Gaskartusche.
Um 14:43 Uhr wurde die Feuerwehr Hallein-Hauptwache durch die LAWZ Salzburg zu dem besagten LKW-Brand auf die A10 alarmiert. Kurz darauf verließen die dafür vorgesehenen Fahrzeuge lt. Ausrückeordnung der Feuerwehr Hallein das Feuerwehrhaus in Richtung A10.
Bereits auf der Anfahrt war aufgrund der meterhohen Rauchsäule das Ereignis zu erkennen.
Beim Eintreffen des Einsatzleiters konnte letztlich folgende Lage festgestellt werden:

  • der gesamte LKW-Zug stand in Vollbrand
  • brennender Dieselkraftstoff floss auf den Parkplatz
  • akute Ausbreitungsgefahr an den angrenzenden Wald.

Aufgrund der in diesem Bereich schlechten Löschwasserversorgung und der akuten Ausbreitungsgefahr lies Einsatzleiter BR Josef Tschematschar die Tanklöschfahrzeuge der BTF Schweighofer Fiber (TLF 5000/500) und der FF Adnet (TLFA 4000) zur Versorgung der Halleiner Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren.
Durch eine gezielte und umfassende Brandbekämpfung mit dem VRFA, dem TLFA 4000 und dem TLFA 3000 der Feuerwehr Hallein wurde der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und die Ausbreitungsgefahr auf den angrenzenden Wald gebannt. Die Feuerwehr Adnet sowie das SLFA 1500 der FF Hallein übernahmen die Löschwasserversorgung der Tanklöschfahrzeuge 4000 und 3000 der FF Hallein. Die Betriebsfeuerwehr Schweighofer Fiber hielt zwischenzeitlich den Ortsschutz im Stadtgebiet von Hallein aufrecht.
Nach einigen Nachlöscharbeiten und Benetzung der angrenzenden Wiese mit Wasser konnte um 15:40 Uhr Brand aus gegeben werden.
Als abschließende Maßnahme wurde das betroffene und angrenzende Waldstück mit den Wasserwerfern von Tank 2 Hallein und Tank Adnet zur Sicherheit bewässert.

Einsatzerkenntnis:
Oberste Priorität hatte in der Erstphase die Verhinderung der Brandausbreitung durch den auslaufenden und brennenden Dieselkraftstoff sowie die Brandausbreitung auf den Wald. Dies konnte durch den umfassenden Löschangriff abgewendet werden. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung war es wichtig Tanklöschfahrzeuge mit möglichst großen Wasserinhalt an die Einsatzstelle zu beordern. Hätte sich der Brand auf den angrenzenden Wald ausgebreitet, wäre eine Alarmstufenerhöhung bzw. die Alarmierung der nächstliegenden Feuerwehr(en) erforderlich gewesen.

 

Eingesetzt Kräfte:

Feuerwehr Hallein: KDOA II, VRFA, TLFA 3000, TLFA 4000, SLFA 1500, SRFKA
Mannschaftsstärke: 26 ausgerückt

Feuerwehr Adnet: TLFA 4000, RLFA 2000, LFA, MTFA
Mannschaftsstärke: 41 ausgerückt

Betriebsfeuerwehr Schweighofer Fiber: KDTFA, TLF 5000/500, VFA
Mannschaftstärke:12 ausgerückt

Weiters:
Autobahnpolizei Anif
Rotes Kreuz
Abschleppunternehmen

Einsatzleiter: BR Tschematschar Josef

 

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