Feuerwehr-Notruf 122
 

Atemschutz

Für das Sachgebiet Atemschutz ist OBI Gerhard Wellek verantwortlich.

Allgemeines:


Der Erfolg im Löscheinsatz ist untrennbar mit der Verwendung von Atemschutz verbunden.
Die Feuerwehrmänner von anno dazumal ließen sich lange Bärte wachsen, befeuchteten diese und schoben sie zwischen die Zähne. So oder ähnlich werden uns heute die nicht sehr wirkungsvollen Maßnahmen unserer Vorgänger im Kampf gegen Rauch und Qualm beschrieben.
Erst durch die Erfindung des umluftunabhängigen Atemschutzes in den Kriegsjahren des 20. Jahrhunderts konnte der Geräteträger vor jeglichen Brandgasen und Atemgiften ausreichend geschützt werden.



Die Ausbildung des Feuerwehrmannes zum Atemschutzgeräteträger beginnt mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Nach erfolgter medizinischer Beurteilung durch den Haus- oder Feuerwehrarzt kann der dreitägige Atemschutzlehrgang an der Landesfeuerwehrschule besucht werden.
Nach erfolgreicher Teilnahme setzt sich die Ausbildung auf Ortsebene fort.
Durch Verrauchen von Übungsobjekten mit dem Nebelgenerator, der Abhaltung von Übungen mit hohen physischen Belastungen unter Atemschutz sowie die Teilnahme an Atemschutzleistungsbewerben wird die Ausbildung möglichst praxisnahe fortgesetzt.
Die Verwendung von Atemschutz im Chemikalienschutzanzug stellt noch weitaus höhere Anforderungen an den Einzelnen.

In der Hauptwache steht folgende Atemschutzausrüstung zur Verfügung:

47 Stk.Atemschutzgerät 300 bar
124 Stk.Atemmaske
7 Stk.AS-Rettungsset
48 Stk.Kombifilter
36 Stk.Totmannwarngerät
7 Stk.AS-Überwachungstafel
1 Stk.Schlauchgerät


Für den Ernstfall stehen in der Hauptwache 55 ausgebildete Atemschutz- Geräteträger bereit.

 

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